Sep 08

Update:
Nach zwei Monaten Einsatz ist es auch schon vorbei mit WP-SpamFree. Das Plugin hat zwar den Spam bestens abgewehrt und der Spam-Zähler ist ein nettes Gimmick, aber der Einsatz von JavaScript stellt eine Belastung des Servers dar:
URL Statistik
Deshalb wird jetzt mein Kontaktformular ausgetauscht und die AntiSpam-Biene hält meinen Blog sauber. Der Vorteil: kein Einsatz von JavaScript und Cookies. Das Prinzip ist ein verstecktes Kommentarfeld, das der Besucher nicht sieht. Bots sehen dieses Kommentarfeld und füllen es mit Zufallsbuchstaben aus. Wenn das Feld aber ausgefüllt ist, wird der Kommentar abgewehrt.
Die Ursache für die hohe Zugriffsstatistik (und den hohen Zählerstand von 240.000 abgewehrten Spamkommentaren innerhalb von zwei Monaten) waren zwei Spambots, die mich schon seit mehreren Monaten belästigen:
Zugriffsstatistik
Die beiden IPs führen die monatliche Zugriffsstatistik ziemlich deutlich an. In den Suchmaschinen findet man bei deren Suche genug Seiten, auf denen sie ihr Unwerk anrichten konnten. Deshalb wurden die beiden IPs gleich noch von meinem Provider gesperrt.
Ein Blick in die Logdateien und providerseitigen Statistiken lohnt sich also durchaus auch mal.

Statistik vom 4. Juli bis 7. September 2009: ca. 240.000 Spamkommentare geblockt von WP-SpamFree.

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Mrz 12

Döner mit WWWWenn bei einem Imbiss auf der Speiseliste “Döner 2,50€; Dönerkebab 2,50€” oder “Döner vegetarisch 2€; Döner ohne Fleisch 2€” steht, darf man zu Recht verwundert sein und denken “das ist Spam!”. Schließlich bezeichnet Döner das gleiche wie Dönerkebab und vegetarisch bedeutet ohne Fleisch.

Wenn ein Suchmaschinenbot Internetseiten durchsucht und feststellt, dass mehrere Seiten genau denselben Inhalt haben bzw. derselbe Inhalt über verschiedene Adressen zu erreichen ist, dann ordnen die Bots diese Seite auch als Spam(versuch) ein. Das Ergebnis ist ein schlechteres Ranking bei Google & Co.

Was viele nicht wissen: http://stevie-o.de und http://www.stevie-o.de sind zwei verschiedene Adressen – schließlich schreibt man die Adressen unterschiedlich! Die Lösung mit einfacher Anleitung gibts hier: Weiterlesen »

Mrz 03

Meinen Beitrag Google Analytics & Co. illegal?! möchte ich um die Tatsache erweitern, dass auch Wordpress (und auch andere Blogsoftware und Bloganbieter) rechtswidrig sind – zumindest wenn man die Kommentarfunktion aktiviert hat. Wenn ein Besucher einen Kommentar hinterlässt, wird dessen IP-Adresse ohne seine Zustimmung gespeichert. Personenbezogene Daten, wozu die IP-Adresse nach Ansicht vieler Anwälte zählt (Begründung), dürfen jedoch nur nach vorheriger expliziter Zustimmung des Besuchers gespeichert werden.

Ein Ausweg wäre meiner Meinung nach also, dass man einen gut sichtbaren Hinweis anzeigt, dass mit dem Absenden eines Kommentars die IP-Adresse über die Nutzungsdauer hinaus gespeichert wird. Eine andere Alternative bietet bei Wordpress das Plugin Delete Comment IP. In der ursprünglichen Version Delete Comment IP wird die IP-Adresse erst “gelöscht”, wenn der Beitrag älter als fünf Tage ist und dann ein neuer Kommentar abgegeben wird (da erst dann die Funktion zum Überschreiben der IP-Adresse aufgerufen wird). Deshalb ist es streng genommen nicht rechtskonform. Beim weiterentwickelten Plugin Delete Comment IP Immediately wurde die fünftägige Frist entfernt. Bei Kommentaren, die der Webmaster als Spam markiert, wird die IP-Adresse bei beiden nicht gelöscht.

Bei beiden Plugins wird übrigens nicht nur die IP-Adresse gelöscht, sondern auch die Emailadresse! In Blogs mit sehr vielen Kommentaren helfen diese Plugins somit, den benötigten Speicherplatz zu minimieren. Allerdings kann man dann auch nicht mehr die Emailbenachrichtigung bei neuen Kommentaren verwenden. Damit diese trotzdem funktioniert, muss man aus dem Quellcode des Delete Comment IP (Immediately) Plugins die Zeile comment_author_email = '', entfernen.

Wordpress-Plugins wie Wassup sind natürlich auch rechtswidrig, wenn sie die IP-Adresse ohne Genehmigung des Besuchers speichern.

Auf WirSpeichernNicht.de gibt es für andere Software wie phpBB, Joomla, Wiki, usw. weitere Anleitungen, um das Speichern von IPs zu verhindern.

Jan 30

Dank GameDayWeb.de habe ich mir mal Wordpress angeschaut und das gleich auf meinen Webspace installiert. Damit kann man ziemlich coole (Blog-basierte) Seiten erstellen – selbst wenn man kein PHP kann :)