Handys
Okt 21

Soeben habe ich eine tolle Handy-Software für alle Bus- und Bahn-Fahrer im Raum Stuttgart entdeckt: www.PushAndRide.de.

Es handelt sich um eine kleine Java-Anwendung, die man einfach auf das Handy (oder die Speicherkarte) lädt. Und schon hat man den Fahrplan im Verkehrsverbund Stuttgart (VVS) auf dem Handy und kann nach Verbindungen suchen. Der riesige Vorteil: es ist keine Internetverbindung vom Handy aus notwendig. Da die Software ebenfalls kostenlos ist, fallen überhaupt keine Gebühren an. Wie die Software funktioniert, zeigt dieses Video:

Um eine Aktualisierung der Fahrpläne nicht zu verpassen, sollte man ab und zu den Push&Ride Blog besuchen oder beim Download den Newsletter abonnieren.

Die Macher von Push&Ride sind drei Stuttgarter Studenten. Sie arbeiten derzeit an weiteren Versionen für andere Großstädte wie München und die Bestimmung der aktuellen Position via GPS. Ortskundige sind aber mit der Haltestellen-Eingabe über Tastatur deutlich schneller.

Alternative Angebote zum Abfragen von VVS Fahrplänen gibt es mehrere. Auch wenn der Service selbst jeweils kostenlos ist, fallen mit allen Alternativen Handygebühren für SMS oder Internetverbindung an:
QR-Codes mit Handy scannen fotografieren
Quelle: Adtagg über ZVV

  • An einigen Fahrplänen befinden sich 2D-Barcodes, sogenannte QR-Codes. Diese muss man abfotografieren und ein QR-Reader wandelt den Code in eine Internetadresse um. Auf dieser Internetadresse kann man dann den jeweiligen Fahrplan als Java-Anwendung herunterladen. Danach ist der Fahrplan auch ohne Internetverbindung auf dem Handy verfügbar. Letztendlich hat der QR-Code also nur das Eintippen der Internetadresse erspart.
    Das System mit QR Codes ist deutschlandweit laut VVS einmalig. Im Ausland, vor allem in Japan, ist dieses System aber schon länger verfügbar.
  • Über http://mobil.vvs.de gibt es ein schlankes Formular der VVS Fahrplanauskunft. Dasselbe gibt es auch von der Deutschen Bahn unter http://mobile.bahn.de. Andere Verkehrsverbunde müssten ein ähnliches Angebot haben.
  • Für ältere Handys gibt es auch noch die VVS Fahrplanauskunft via WAP auf wap.vvs.de. Die Deutsche Bahn hat inzwischen kein WAP-Portal mehr, sondern nur noch obiges Mobile-Portal.
  • Bei der VVS SMS-Auskunft erhält man nach dem Senden einer SMS (normale SMS-Kosten des Providers) eine Verbindungsauskunft.
Okt 05

Demletzt habe ich mein Handy im Zug vergessen. Weiterlesen »

Mrz 05

Ich habe über GoLocal bereits einen Beitrag geschrieben und inzwischen eine Antwort vom GoLocal-Team zu meinen vielen Fragen erhalten.

Wie ihr es von meinen Blogbeiträgen gewohnt seid, habe ich alles mögliche nachgefragt. Da das Portal erst startet, will das GoLocal-Team noch nicht die Strategie vollkommen offenlegen. Trotzdem habe ich recht ausführliche Antworten per Email erhalten:

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Feb 29

Hinweis (Mai 2010): Auch wenn sich inzwischen einiges getan hat, die Aktion mit dem gratis USB-Stick gilt immernoch! ;)

Von den Machern von PeterZahlt und GoYellow gibt es seit Anfang Februar einen neuen Service, der sich noch bis 10. März in der Betaphase befindet: GoLocal.

Auf dieser Seite kann man jegliches Gewerbe bewerten: Handwerker, Diskotheken, Restaurants, Kinos, Flughäfen, Sportvereine, Sexshops, Swingerclubs – alles, was das Herz begehrt. Es gibt das bewährte Sterne-Bewertungssystem, man kann einen Text verfassen und das Gewerbe mit Tags (sog. Beschreibungswörter) versehen. Auf der Webseite ist außerdem Google Maps eingebunden, so dass man einen guten Überblick bekommt, wo das jeweilige Gewerbe sich befindet. Im Grunde ist alles recht simpel und schlicht gehalten – und vielleicht wird das zum Erfolg führen.

GoLocal USB-StickZur Zeit gibt es noch ein Special für alle, die sich anmelden (was momentan auch noch nötig ist, um den Service überhaupt nutzen zu können): Für die Registrierung erhält man einen praktischen 1 GB USB-Stick, nachdem man zehn Bewertungen gemacht hat. Das geht recht schnell, da man wirklich einfach alles bewerten kann und nur einen kurzen Text oder ein paar Stichwörter schreiben muss. Zusätzlich erhalten die fünf aktivsten Mitglieder eines Monats ein aktuelles UMTS-Handy.

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Feb 12

Die Gewerkschaft und der Betriebsrat des Nokia Werks in Bochum haben viel versucht. Heute haben sie der finnischen Konzernleitung ein Konzept vorgelegt, wie das Bochumer Werk mit einer geringen Investition genauso produktiv und wirtschaftlich sein kann wie ein Werk in Ungarn – obwohl in Deutschland je Arbeitsstunde rund 28,70 Euro anfallen, in Ungarn hingegen nur 6,90 Euro (heise.de). Doch die Konzernführung hat den Vorschlag am Nachmittag abgelehnt (heise.de).

No Nokia!Die Schließung bedeutet das endgültige Aus für circa 2300 Nokia-Mitarbeiter und 2000 Leiharbeiter und Mitarbeiter von Zulieferfirmen. Die in Bochum produzierten 134 Millionen Euro Gewinn (heise.de) waren Nokia scheinbar nicht genug :roll:

Subventionen

Und natürlich stellt sich Nokia auch ganz unschuldig zum Thema Subventionen an, weshalb das Land NRW 41 Millionen Euro zurückfordert. Tatsache ist, dass Nokia Bochum für die Subventionen 2860 unbefristete, fest angestellte Mitarbeiter haben soll. Seit 2001 wurde diese Zahl jedoch unterschritten – so auch jetzt mit nur 2300 Mitarbeitern. Nokia dagegen weist du Schuld von sich, da der Landesregierung und Bank alle Zahlen mitgeteilt wurden und niemand dagegen etwas unternahm. Außerdem soll Nokia ein Vielfaches der 41,3 Millionen Euro Subventionen an Steuern zurückgezahlt oder in den Standort investiert haben (heise.de). Das erscheint mir so, als sei es dem Konzern nicht selbstverständlich, dass man mehr Steuern zahlt wie man Subventionen erhält.

Demonstration gegen Nokia in Bochum

Der neue Werbeslogan

Nokia – connecting exploiting people :D

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