Google
Okt 10

ICQ Blume
by Erlon Jequié
Gerade eben musste ich feststellen, dass ich zur Zeit weder Offline Messages versenden noch empfangen kann. Da mir das vor ein paar Tagen schon einmal passiert ist, habe ich mal danach gesucht. Scheinbar geht es nicht nur mir so. Einige ICQ Server scheinen zur Zeit nicht richtig zu funktionieren, weshalb die Offline Messages nicht zugestellt werden. Es betrifft nicht alle ICQ User und das Problem ist unabhängig vom verwendeten Client – also egal, ob man QIP, QIP Infinium, Miranda, Trillian, ICQ6, Pidgin, oder sonst etwas verwendet. Es nützt dementsprechend nichts, jetzt den Client zu wechseln, und es bleibt nichts anderes übrig, als abzuwarten :(

Nachtrag: Inzwischen funktioniert der Empfang und das Senden von Offline Nachrichten wieder :)

Google G-ZeichenPS: Wenn man bei Google danach sucht, findet man keine aktuellen Ergebnisse. Um nur Google-Einträge aus dem letzten Monat anzuzeigen, kann man einfach den Parameter “&as_qdr=m” anhängen (Beispiel).

Mai 19

Wenn du im Internet surfst und dabei Seiten besuchst, die das illegale Google Analytics einsetzen (und das tun sehr viele), speichert Google auf seinen Servern in den USA einige Informationen über dich (unter anderem deine IP-Adresse). Daher habe ich mich nun umgeschaut, wie ich verhindern kann, dass meine Daten auf den Google Servern gespeichert und analysiert werden.

Google Analytics oder Werbung mit hosts-Datei blockierenDie einfachste und effektivste Methode ist ein Eintrag in der Datei hosts  im Windows-Ordner C:\Windows\system32\drivers\etc\ . Diese Datei musst du mit dem Texteditor öffnen. Ganz unten sollte in der Regel nur der Eintrag 127.0.0.1 localhost  stehen. In der nächsten Zeile fügst du einfach noch den Eintrag 127.0.0.1 google-analytics.com  hinzu. Die Datei musst du dann einfach abspeichern (ohne Dateiendung!).

Mit Hilfe dieser hosts-Datei kann man beliebige Webinhalte blockieren – also auch nervige Werbung wie eingeblendete Layer. Der Vorteil dieser Methode ist, dass die Einträge systemweit gelten; also für jeden Windows-Benutzer und für jeden Browser auf dem PC. Der Nachteil ist, dass man jede Adresse einzeln eintragen muss; also jede einzelne Subdomain und für jede Domain einen Eintrag mit sowie einen ohne “www” davor (siehe Screenshot).
In Linux und Mac OS gibt es diese hosts-Datei natürlich auch.

Seiten mit Browser-Einstellungen oder Adblocker blocken

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Mrz 16

Allwissendes Google

Fun, Internet Kommentare deaktiviert

Google Suche lustiger AlternativvorschlagPassend zu meinen Artikeln:
Google vs. Datenschutz
Google Analytics & Co. illegal (wegen IP-Adressen-Speicherung)
(Quelle und weitere Karrikaturen)

Und dass Google bald wirklich alles kann, zeigt das Video hier:

Nach Google Maps und Google Earth gibt es jetzt nämlich auch Google Moon, Google Mars und Google Sky. Irgendwann werden wir unseren Urlaub dann vor dem PC verbringen …

Mrz 12

Döner mit WWWWenn bei einem Imbiss auf der Speiseliste “Döner 2,50€; Dönerkebab 2,50€” oder “Döner vegetarisch 2€; Döner ohne Fleisch 2€” steht, darf man zu Recht verwundert sein und denken “das ist Spam!”. Schließlich bezeichnet Döner das gleiche wie Dönerkebab und vegetarisch bedeutet ohne Fleisch.

Wenn ein Suchmaschinenbot Internetseiten durchsucht und feststellt, dass mehrere Seiten genau denselben Inhalt haben bzw. derselbe Inhalt über verschiedene Adressen zu erreichen ist, dann ordnen die Bots diese Seite auch als Spam(versuch) ein. Das Ergebnis ist ein schlechteres Ranking bei Google & Co.

Was viele nicht wissen: http://stevie-o.de und http://www.stevie-o.de sind zwei verschiedene Adressen – schließlich schreibt man die Adressen unterschiedlich! Die Lösung mit einfacher Anleitung gibts hier: Weiterlesen »

Mrz 12

Über GoogleWatchBlog.de, ein Blog mit News rund um Google, habe ich ein paar neue Dinge über Google, die Suchzukunft und den Datenschutz erfahren:

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Feb 06

Dies ist keine Rechtsberatung, sondern lediglich das Ergebnis meiner Internetrecherchen!

Eigentlich ist es nichts Neues, denn das “neue” Telemediengesetz ist schon vor fast einem Jahr in Kraft getreten. Da ich natürlich an Informationen interessiert bin, wie Besucher auf meine Seite gekommen sind und was sie dort machen, habe ich mich nach Statistik-Lösungen für meinen Blog umgeschaut. Google führt einen dabei logischerweise direkt zu Google Analytics – es wäre ja fast schon undenkbar, wenn Google zu etwas keine Lösung anbieten würde. Doch die Nutzungsbedingungen haben mich etwas stutzig gemacht: Man soll auf seiner Seite eine Datenschutzhinweis einfügen, in dem der Besucher aufgeklärt wird, dass ein Cookie mit persönlichen Informationen gespeichert wird und diese Informationen an einen Server von Google in den USA übertragen werden:

[...] Google Analytics verwendet sog. Cookies [...]. Die durch den Cookie erzeugten Informationen über Ihre Benutzung diese Website (einschließlich Ihrer IP-Adresse) wird an einen Server von Google in den USA übertragen und dort gespeichert. Google wird diese Informationen benutzen, [...] um weitere mit der Websitenutzung und der Internetnutzung verbundene Dienstleistungen zu erbringen. Auch wird Google diese Informationen gegebenenfalls an Dritte übertragen, sofern dies gesetzlich vorgeschrieben oder soweit Dritte diese Daten im Auftrag von Google verarbeiten. Google wird in keinem Fall Ihre IP-Adresse mit anderen Daten der Google in Verbindung bringen. [...]

Der letzte zitierte Satz ist zum einen schlechtes Deutsch und soll meiner Meinung nach zum Anderen die Thematik um Speicherung persönlicher Daten entschärfen. Die Daten sind dann nun einmal vorhanden und wenn man (theoretisch) auf die Daten zugreifen kann, dann kann man dem (praktisch) nicht widerstehen – und vermutlich wird das auch vorerst niemand mitbekommen, wenn Google die Daten intern verarbeitet. Wer also z.B. einen Google-Account (für Gmail, etc.) hat, selbst auch noch auf seiner Seite Google Adwords einsetzt und auf eine Seite geht, die Google Analytics einsetzt, liefert Google allerhand Daten und Möglichkeiten:

Hannelore Musterfrau aus Bad Oberuntersheim, Holzweg 6, war am 31.12.2007 um 23:59 Uhr auf brustvergroesserung.xx und hat sich 22 Minuten lang die Unterseite Beispielfotos angesehen.
Deshalb soll Frau Musterfrau bei ihrer nächsten Google-Suche zum Thema Körperästhetik verstärkt Links zu Brustchirurgen erhalten

Datensammler sind VerbrecherUnd wer das ganze einfach auf das Thema Downloads oder ähnliches überträgt, kann sich denken, wozu solche Daten auch eingesetzt werden könnten. Und um ein bisschen Aktualität in meinen Beitrag zu bringen: ähnliches ist Dank dem Gesetz zur Vorratsdatenspeicherung sicherlich auch möglich!

Nun aber zurück zum eigentlichen Thema: Was ist daran nun rechtswidrig?

Eine gute Erklärung findet sich auf der interessanten und informativen Seite eines Rechtsanwalts:

Persönliche Daten über einen Benutzer dürfen nur erfasst werden, wenn dieser der Erfassung selbst zustimmt (was z.B. bei der Registrierung auf Internetseiten und Foren der Fall wäre) oder wenn es das Gesetz zulässt.

Sieht man die IP-Adresse also als personenbezogene Information an, wäre der Webmaster verpflichtet, jeden Besucher vor Anzeige der Seite zu fragen, ob man persönliche Informationen speichern und weiternutzen darf. Abgesehen davon, dass das die Besucher nervt, würde es jeder ablehnen. Auch ohne diese Abfrage hat jeder die Möglichkeit, die Nutzung seiner Daten zu verhindern: nämlich indem er Skripte, speziell JavaScript, in seinem Browser deaktiviert. Leider muss man dann jedoch bei vielen Seiten auf gute skriptbasierten Services verzichten. Bei Werbeblockern hat man dagegen die Möglichkeit, spezielle Dienste oder Skripte wie die von Google Analytics zu blocken.

Alternative

Eine sehr verbreitete Alternative scheint Piwik (Nachfolger von phpMyVisites) zu sein. Man benötigt lediglich knapp 6 MB Webspace mit PHP und MySQL (siehe bei Freehoster. Die Installation besteht im Grunde lediglich im Hochladen der Dateien, aufrufen des Ordners und [Weiter]-Klicken in der Installationsanleitung. Vom Funktionsumfang her lehnt es sich an Google Analytics an. Zusätzlich gibt es aber noch eine Click Heatmap, die anzeigt, wo die Besucher am öftesten rumklicken.
Hier kann sich jeder eine Online-Demo von Piwik anschauen. Und wie man sehen kann, werden keine IP-Adressen angezeigt (Nachtrag: auch in Google Analytics werden die IP-Adressen nicht angezeigt, aber sie werden erfasst und dauerhaft gespeichert). Die anderen Besucherinformationen wie eingesetzter Browser gelten nicht als persönliche Information.
Natürlich muss trotzdem in irgendeiner Weise die IP-Adresse erfasst werden, um eine Reloadsperre zu ermöglichen. In der jetzigen phpMyVisites-Version 2.3 wird die IP-Adresse nicht gespeichert, sondern lediglich zur Auswertung des Herkunftslandes und des Providers genutzt. Die Reloadsperre wird über Cookies realisiert, die vom Benutzer natürlich akzeptiert werden müssen (Screenshot). Strenggenommen wäre auch die Speicherung der IP-Adresse zum Zwecke einer Reloadsperre verboten – und einfach alles, bei dem die IP-Adresse über die Zeit der Nutzung hinaus ohne Zustimmung gespeichert wird.

Doch ein weiterer Rechtsanwalt bringt uns wieder auf den Boden der Tatsachen zurück. Der Einsatz von IP-Adressen sollte also im Sinne des Benutzers liegen. Und wenn man als Webmaster Alternativen hat, sollten diese auch genutzt werden.

Links zu diesem Thema:

Jan 01

Wie kann man Bilder von der Homepage bei der Google Suche reinstellen?

Das kann man nicht selbst machen, sondern das macht der Google Crawler automatisch. Damit dieser das Bild leichter findet, sollte man es natürlich sinnvoll benennen und das alt- sowie title-Feld im HTML-Code einsetzen. Der Inhalt des Bildes sollte natürlich auch möglichst in Bezug zum Seiteninhalt stehen. Wer jedoch zu viele sinnlose Suchwörter und Tricks auf seiner Seite einbaut, wird abgestraft, d.h. nicht so weit oben in Google angezeigt. Bei Bildern sollte man jedoch immer auf das Urheberrecht achten, denn sonst kann sowas hier passieren!