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	<title>Home of Stevie-O &#187; Anonymität</title>
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	<description>Mein Wissen und meine Erfahrungen mit dem Internet und Drumherum</description>
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		<title>Google vs. Datenschutz</title>
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		<pubDate>Wed, 12 Mar 2008 14:04:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stevie</dc:creator>
				<category><![CDATA[Internet]]></category>
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		<description><![CDATA[Über GoogleWatchBlog.de, ein Blog mit News rund um Google, habe ich ein paar neue Dinge über Google, die Suchzukunft und den Datenschutz erfahren:

Vorweg eine Rechtfertigung meiner kritischen Einstellung gegenüber der Speicherung persönlicher bzw. personenbezogener Daten (wozu ich die IP-Adresse zähle): US-Geheimdienste interessieren sich für Google-Datenbank.
Zum einen bin ich auf einen Zeitungsartikel der Times gestoßen, der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Über <a href="http://www.googlewatchblog.de" target="_blank" class="liexternal">GoogleWatchBlog.de</a>, ein Blog mit News rund um Google, habe ich ein paar neue Dinge über Google, die Suchzukunft und den Datenschutz erfahren:</p>
<p><span id="more-84"></span></p>
<p>Vorweg eine Rechtfertigung meiner <a href="http://www.stevie-o.de/2008/02/06/google-analytics-co-illegal/" target="_blank" title="Google Analytics rechtswidrig, verboten nach deutsches Gesetz" class="liinternal">kritischen Einstellung</a> gegenüber der Speicherung persönlicher bzw. personenbezogener Daten (wozu ich die IP-Adresse zähle): <a href="http://diepresse.com/home/techscience/internet/sicherheit/355846/index.do" target="_blank" class="liexternal">US-Geheimdienste interessieren sich für Google-Datenbank</a>.</p>
<p>Zum einen bin ich auf einen <a href="http://technology.timesonline.co.uk/tol/news/tech_and_web/the_web/article2688404.ece" target="_blank" class="liexternal">Zeitungsartikel der Times</a> gestoßen, der zwar weniger tiefgründig ist, dafür jedoch einiges über Google verrät. Die besten Zitate (teilweise zugegebenermaßen etwas aus dem Zusammenhang gerissen):</p>
<p>
<blockquote>Google’s chief executive, Eric Schmidt, declared that the company’s goal was to <strong>collect as much personal data</strong> as it could on individual users so that it could improve the quality of its search results and even start making <strong>recommendations, like a trusted friend</strong>. “We are very early in the total information we have,” he said. “We cannot even answer the most basic question about you because <strong>we don’t know enough about you</strong>. The goal is to enable Google users to be able to ask questions such as ‘What shall I do tomorrow?’ and ‘What job shall I take?’ ”</p></blockquote>
<blockquote><p>“Why not”, asks Mayer, “take the things you care about – your watch, your phone – stick little tags on them and watch for their receiving signals”? [...]<br />
And why not go one step further and <strong>tag your partner or your children, so that you can find out where they are</strong> whenever you want?</p></blockquote>
<blockquote><p>“Our goal is that you can, if you want, <strong>search for anything</strong>, anywhere, any time,” says Google’s chief information officer.</p></blockquote>
<p>Doch man sollte sich dabei auch fragen, ob der/die/das Gesuchte überhaupt von jeder beliebigen Person gefunden werden will!</p>
<p>Bezüglich dem personalisierten iGoogle gibt es inmmerhin eine positive Aussage:</p>
<blockquote><p>Not a single byte will ever be made available – far less flogged – to advertisers.</p></blockquote>
<blockquote><p>Want every computer in the world to be “our” computer? Sign up for cloud computing. Lost our keys? Google will find them. Want to have an alfresco lunch? Use our Google-enabled phone to view images of our nearest Italian restaurant, check if it has a terrace and book a table. Want to know how far our bus is from the bus stop or where the nearest taxi is? Look online. Worried that our child has safely reached school? Google him or her. Search and ye shall find.<br />
The £100 billion question, therefore, is: will we feel comfortable putting our privacy on the line online? Or will fears that we will become slaves to the machine outweigh the desire for a connected future?</p></blockquote>
<p>Außerdem habe ich noch eine interessante Präsentation von Google über die Datenschutz &#8220;Fortschritte&#8221; im Jahr 2007 gefunden:<br />
<object width="425" height="355"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/2IKBke1puFw&#038;hl=en"></param><param name="wmode" value="transparent"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/2IKBke1puFw&#038;hl=en" type="application/x-shockwave-flash" wmode="transparent" width="425" height="355"></embed></object><br />
<strong>Inhalt:</strong></p>
<ul>
<li>Welche Daten speichert Google, wenn ich die normale Suche benutze?<br />
Es wird das gleiche wie in den <a href="http://www.google.com/privacy_faq.html#serverlogs" target="_blank" class="liexternal">Google FAQs</a> erklärt. Es wird nämlich die IP-Adresse, das Datum und die Uhrzeit (über die Kombination von IP und Zeit kann man beim Provider eindeutig identifiziert werden!), der Suchbegriff, der eingesetzte Browser, das Betriebssystem und die ID des gesetzten Cookies auf dem Google Server gespeichert. Als Grund <a href="http://googleblog.blogspot.com/2007/05/why-does-google-remember-information.html" target="_blank" class="liexternal">nennt Google</a> Verbesserung des Angebots, Abwehr des System gegen Missbrauch sowie Webspam und Einhaltung gesetzlicher Bestimmungen bzw. Hilfe bei der Auffindung von Straftätern (Terroristen) &#8211; letzteres erinnert mich an die deutsche Vorratsdatenspeicherung <img src='http://www.stevie-o.de/wp/wp-includes/images/smilies/icon_sad.gif' alt=':(' class='wp-smiley' /> </li>
<li>Bislang waren die bei der Googlesuche erstellen Cookies bis 2038 gültig. Jetzt sind die Cookies nur noch zwei Jahre lang gültig &#8211; wenn man sie nicht einfach vorher schon löscht.</li>
<li>Benutzern den Datenschutz verständlicher machen, z.B. durch Videos wie auf dem <a href="http://www.youtube.com/googleprivacy" target="_blank" class="liexternal">Google Privacy Channel</a> bei YouTube, was ich für eine gute Idee halte.</li>
<li>Google Maps <a href="http://books.google.com/help/maps/streetview/" target="_blank" class="liexternal">Street View</a> zeigt teilweise erkennbare Gesichter und natürlich privates Eigentum (Haus, Auto, usw.). In den USA gibt es für öffentliche Plätze kein Recht auf Persönlichkeitsschutz. In Europa, Kanada und Australien darf man solche öffentlichen Bilder im Internet jedoch verbieten, da man hier auch auf öffentlichen Plätzen ein Recht auf Schutz der Privatsphäre hat.</li>
<li>Mails in GMail werden nicht von anderen Menschen gelesen. Die Software für die kontextbezogene Werbung durchsucht wie ein Spamfilter die Emails nach bestimmten Kriterien. Peter Fleischer hält dies für sinnvoller und anonymer im Gegensatz zu anderen Diensten, bei denen man Wohnort, Alter, usw. angeben muss. Dennoch gibt es meiner Meinung nach <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Gmail#Kritik" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia">berechtigte Kritik</a> am Gmail-System.</li>
<li>Google Talk bietet eine Verschlüsselung via Off-the-Record (OTR) an. ICQ bietet eine solche Verschlüsselung zum Beispiel (noch) nicht an!</li>
<li>Die Transparenz bei Werbebannern soll erhöht werden, indem unter dem Banner die zugehörige (Kontakt-) URL der Werbeagentur angezeigt wird.</li>
<li>Eine kleine Historie der Datenschutzgesetze. Die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Europäische_Datenschutzrichtlinie" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia">europäische Datenschutzrichtlinie</a> stammt von 1995 und sei damit nicht auf dem aktuellen Stand des Internets.</li>
</ul>
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		<title>Wordpress &amp; Co. illegal !?</title>
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		<pubDate>Mon, 03 Mar 2008 11:04:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stevie</dc:creator>
				<category><![CDATA[Homepage & Co.]]></category>
		<category><![CDATA[Anonymität]]></category>
		<category><![CDATA[Recht]]></category>
		<category><![CDATA[Wordpress]]></category>
		<category><![CDATA[WP-Plugins]]></category>

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		<description><![CDATA[Meinen Beitrag Google Analytics &#038; Co. illegal?! möchte ich um die Tatsache erweitern, dass auch Wordpress (und auch andere Blogsoftware und Bloganbieter) rechtswidrig sind &#8211; zumindest wenn man die Kommentarfunktion aktiviert hat. Wenn ein Besucher einen Kommentar hinterlässt, wird dessen IP-Adresse ohne seine Zustimmung gespeichert. Personenbezogene Daten, wozu die IP-Adresse nach Ansicht vieler Anwälte zählt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Meinen Beitrag <a href="http://www.stevie-o.de/2008/02/06/google-analytics-co-illegal/" target="_blank" class="liinternal">Google Analytics &#038; Co. illegal?!</a> möchte ich um die Tatsache erweitern, dass auch Wordpress (und auch andere Blogsoftware und Bloganbieter) rechtswidrig sind &#8211; zumindest wenn man die Kommentarfunktion aktiviert hat. Wenn ein Besucher einen Kommentar hinterlässt, wird dessen IP-Adresse ohne seine Zustimmung gespeichert. Personenbezogene Daten, wozu die IP-Adresse nach Ansicht vieler Anwälte zählt (<a href="http://www.ferner-alsdorf.de/article707.html" target="_blank" class="liexternal">Begründung</a>), dürfen jedoch nur nach vorheriger expliziter Zustimmung des Besuchers gespeichert werden.</p>
<p>Ein Ausweg wäre meiner Meinung nach also, dass man einen gut sichtbaren Hinweis anzeigt, dass mit dem Absenden eines Kommentars die IP-Adresse über die Nutzungsdauer hinaus gespeichert wird. Eine andere Alternative bietet bei Wordpress das Plugin <em>Delete Comment IP</em>. In der ursprünglichen Version <a href="http://www.tamagothi.de/2006/10/27/wp-plugin-delete-comment-ip/" target="_blank" class="liexternal">Delete Comment IP</a> wird die IP-Adresse erst &#8220;gelöscht&#8221;, wenn der Beitrag älter als fünf Tage ist und dann ein neuer Kommentar abgegeben wird (da erst dann die Funktion zum Überschreiben der IP-Adresse aufgerufen wird). Deshalb ist es streng genommen nicht rechtskonform. Beim weiterentwickelten Plugin <a href="http://www.wirspeichernnicht.de/content/view/7/24/" target="_blank" class="liexternal">Delete Comment IP Immediately</a> wurde die fünftägige Frist entfernt. Bei Kommentaren, die der Webmaster als Spam markiert, wird die IP-Adresse bei beiden nicht gelöscht.</p>
<p>Bei beiden Plugins wird übrigens nicht nur die IP-Adresse gelöscht, sondern auch die Emailadresse! In Blogs mit sehr vielen Kommentaren helfen diese Plugins somit, den benötigten Speicherplatz zu minimieren. Allerdings kann man dann auch nicht mehr die <a href="http://wordpress.org/extend/plugins/subscribe-to-comments/" target="_blank" class="liwp">Emailbenachrichtigung</a> bei neuen Kommentaren verwenden. Damit diese trotzdem funktioniert, muss man aus dem Quellcode des <em>Delete Comment IP (Immediately)</em> Plugins die Zeile <code>comment_author_email = '',</code> entfernen.</p>
<p>Wordpress-Plugins wie <a href="http://www.wpwp.org/" target="_blank" class="liexternal">Wassup</a> sind natürlich auch rechtswidrig, wenn sie die IP-Adresse ohne Genehmigung des Besuchers speichern.</p>
<p>Auf <a href="http://www.wirspeichernnicht.de" target="_blank" class="liexternal">WirSpeichernNicht.de</a> gibt es für andere Software wie phpBB, Joomla, Wiki, usw. weitere <a href="http://www.wirspeichernnicht.de/content/blogsection/5/24/" target="_blank" class="liexternal">Anleitungen</a>, um das Speichern von IPs zu verhindern.</p>
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		<title>Was Schäuble kann, können wir auch!</title>
		<link>http://www.stevie-o.de/2008/02/29/was-schauble-kann-konnen-wir-auch/</link>
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		<pubDate>Fri, 29 Feb 2008 21:03:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stevie</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Homepage & Co.]]></category>
		<category><![CDATA[Anonymität]]></category>
		<category><![CDATA[Überwachung]]></category>

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		<description><![CDATA[Egal ob StudiVZ, Steuerhinterziehung oder Vorratsdatenspeicherung: die Kontrolle durch den Staat ist in aller Munde. Doch wenn der Staat uns überwacht, warum sollen wir nicht auch den Staat überwachen?
Genau das ist das Ziel des Projekts ÜBERWACH!. Du bindest einfach ein kleines Skript von ÜBERWACH! in den Header deiner Seite ein und kannst dann erfahren, welche [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://wiki.vorratsdatenspeicherung.de/Aufkleber" title="Stasi 2.0" target="_blank" class="liimagelink"><img src="http://stevie-o.de/wordpress/wp-content/uploads/stasi20.jpg" alt="Stasi 2.0" style="border: none; padding: 4px; float: right;" /></a>Egal ob <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,537622,00.html" target="_blank" title="StudiVZ gibt Daten weiter" class="liexternal">StudiVZ</a>, Steuerhinterziehung oder <a href="http://www.vorratsdatenspeicherung.de" target="_blank" title="Stoppt die Vorratsdatenspeicherung" class="liexternal">Vorratsdatenspeicherung</a>: die Kontrolle durch den Staat ist in aller Munde. Doch wenn der Staat uns überwacht, warum sollen wir nicht auch den Staat überwachen?</p>
<p>Genau das ist das Ziel des Projekts <a href="http://www.uberwach.de" target="_blank" class="liexternal">ÜBERWACH!</a>. Du bindest einfach ein kleines <a href="http://www.uberwach.de/mitmachen.html" target="_blank" class="liexternal">Skript</a> von <em>ÜBERWACH!</em> in den Header deiner Seite ein und kannst dann erfahren, welche Staatsorgane auf deinen Seiten waren. Die <a href="http://www.uberwach.de/wie-funkionierts.html" target="_blank" class="liexternal">Funktionsweise</a> ist recht einfach: wenn man auf eine Internetseite zugreift, wird dem Server die eigene IP-Adresse mitgeteilt, damit der Server weiß, an wen er die Internetseite schicken soll. Die Internetzugänge der Staatsorgane haben bestimmte IP-Adressen. Das eingebundene Skript prüft die IP-Adresse des Besuchers und sendet im Falle einer Übereinstimmung mit einer Staatsorgan-IP-Adresse die Informationen an <em>ÜBERWACH!</em>. Im <a href="http://www.uberwach.de/charts.html" target="_blank" class="liexternal">ÜBERWACH!-Protokoll</a> kann dann jeder nachvollziehen, was unsere Staatsdiener für Seiten besuchen (sofern die jeweiligen Seiten das Skript eben eingebunden haben).</p>
<p>Dabei findet man ganz interessante Dinge:</p>
<p>Wurde da jemand auf der Fahrt zur Arbeit geblitzt? Möglicherweise:<br />
<img src='http://stevie-o.de/wordpress/wp-content/uploads/uberwach1.gif' alt='uberwach1.gif' style='border: solid 1px;' /></p>
<p>Auf diese Party würde ich lieber nicht gehen:<br />
<img src='http://stevie-o.de/wordpress/wp-content/uploads/uberwach2.gif' alt='uberwach2.gif' style='border: solid 1px;' /></p>
<p>Hat da im Finanzministerium jemand Langeweile oder doch ernsthafte Probleme?<br />
<img src='http://stevie-o.de/wordpress/wp-content/uploads/uberwach3.gif' alt='uberwach3.gif' style='border: solid 1px;'/></p>
<p>Die Frau dieses Manns im Bundestag scheint wohl langweilig zu werden:<br />
<img src='http://stevie-o.de/wordpress/wp-content/uploads/uberwach4.gif' alt='uberwach4.gif' style='border: solid 1px;' /></p>
<p>Wer entdeckt noch bessere Sachen? <img src='http://www.stevie-o.de/wp/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':D' class='wp-smiley' /> </p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Google Analytics &amp; Co. illegal !?</title>
		<link>http://www.stevie-o.de/2008/02/06/google-analytics-co-illegal/</link>
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		<pubDate>Tue, 05 Feb 2008 23:00:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stevie</dc:creator>
				<category><![CDATA[Homepage & Co.]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
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		<category><![CDATA[Anonymität]]></category>
		<category><![CDATA[Google]]></category>
		<category><![CDATA[Recht]]></category>

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		<description><![CDATA[Dies ist keine Rechtsberatung, sondern lediglich das Ergebnis meiner Internetrecherchen!
Eigentlich ist es nichts Neues, denn das &#8220;neue&#8221; Telemediengesetz ist schon vor fast einem Jahr in Kraft getreten. Da ich natürlich an Informationen interessiert bin, wie Besucher auf meine Seite gekommen sind und was sie dort machen, habe ich mich nach Statistik-Lösungen für meinen Blog umgeschaut. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dies ist keine Rechtsberatung, sondern lediglich das Ergebnis meiner Internetrecherchen!</p>
<p>Eigentlich ist es nichts Neues, denn das &#8220;neue&#8221; Telemediengesetz ist schon vor fast einem Jahr in Kraft getreten. Da ich natürlich an Informationen interessiert bin, wie Besucher auf meine Seite gekommen sind und was sie dort machen, habe ich mich nach Statistik-Lösungen für meinen Blog umgeschaut. Google führt einen dabei logischerweise direkt zu Google Analytics &#8211; es wäre ja fast schon undenkbar, wenn Google zu etwas keine Lösung anbieten würde. Doch die <a href="http://www.google.com/analytics/de-DE/tos.html" target="_blank" alt="Nutzungsbedingungen von Google Analytics" class="liexternal">Nutzungsbedingungen</a> haben mich etwas stutzig gemacht: Man soll auf seiner Seite eine Datenschutzhinweis einfügen, in dem der Besucher aufgeklärt wird, dass ein Cookie mit persönlichen Informationen gespeichert wird und diese Informationen an einen Server von Google in den USA übertragen werden:</p>
<blockquote><p>[...] Google Analytics verwendet sog. Cookies [...]. Die durch den Cookie erzeugten Informationen über Ihre Benutzung diese Website (einschließlich Ihrer IP-Adresse) wird an einen Server von Google in den USA übertragen und dort gespeichert. Google wird diese Informationen benutzen, [...] um weitere mit der Websitenutzung und der Internetnutzung verbundene Dienstleistungen zu erbringen. <strong>Auch wird Google diese Informationen gegebenenfalls an Dritte übertragen</strong>, sofern dies gesetzlich vorgeschrieben oder soweit Dritte diese Daten im Auftrag von Google verarbeiten. Google wird in keinem Fall Ihre IP-Adresse mit anderen Daten der Google in Verbindung bringen. [...]</p></blockquote>
<p>Der letzte zitierte Satz ist zum einen schlechtes Deutsch und soll meiner Meinung nach zum Anderen die Thematik um Speicherung persönlicher Daten entschärfen. Die Daten sind dann nun einmal vorhanden und wenn man (theoretisch) auf die Daten zugreifen kann, dann kann man dem (praktisch) nicht widerstehen &#8211; und vermutlich wird das auch vorerst niemand mitbekommen, wenn Google die Daten intern verarbeitet. Wer also z.B. einen Google-Account (für Gmail, etc.) hat, selbst auch noch auf seiner Seite Google Adwords einsetzt und auf eine Seite geht, die Google Analytics einsetzt, liefert Google allerhand Daten und Möglichkeiten:</p>
<blockquote><p>Hannelore Musterfrau aus Bad Oberuntersheim, Holzweg 6, war am 31.12.2007 um 23:59 Uhr auf <em>brustvergroesserung.xx</em> und hat sich 22 Minuten lang die Unterseite <em>Beispielfotos</em> angesehen.<br />
Deshalb soll Frau Musterfrau bei ihrer nächsten Google-Suche zum Thema <em>Körperästhetik</em> verstärkt Links zu Brustchirurgen erhalten</p></blockquote>
<p><a href="http://wiki.vorratsdatenspeicherung.de/Plakate#Vorratsdatenspeicherung" target="_blank" class="liimagelink"><img src="http://stevie-o.de/wordpress/wp-content/uploads/datensammler_sind_verbrecher.jpg" border="0" alt="Datensammler sind Verbrecher" style="float: right; padding: 4px;"></a>Und wer das ganze einfach auf das Thema <em>Downloads</em> oder ähnliches überträgt, kann sich denken, wozu solche Daten auch eingesetzt werden könnten. Und um ein bisschen Aktualität in meinen Beitrag zu bringen: ähnliches ist Dank dem Gesetz zur Vorratsdatenspeicherung sicherlich auch möglich!</p>
<h3>Nun aber zurück zum eigentlichen Thema: Was ist daran nun rechtswidrig?</h3>
<p>Eine gute Erklärung findet sich auf der interessanten und informativen Seite eines <a href="http://www.ferner-alsdorf.de/article669.html" target="_blank" class="liexternal">Rechtsanwalts</a>:</p>
<blockquote><p>Persönliche Daten über einen Benutzer dürfen nur erfasst werden, wenn dieser der Erfassung selbst zustimmt (was z.B. bei der Registrierung auf Internetseiten und Foren der Fall wäre) oder wenn es das Gesetz zulässt.</p></blockquote>
<p>Sieht man die IP-Adresse also als personenbezogene Information an, wäre der Webmaster verpflichtet, jeden Besucher vor Anzeige der Seite zu fragen, ob man persönliche Informationen speichern und weiternutzen darf. Abgesehen davon, dass das die Besucher nervt, würde es jeder ablehnen. Auch ohne diese Abfrage hat jeder die Möglichkeit, die Nutzung seiner Daten zu verhindern: nämlich indem er Skripte, speziell JavaScript, in seinem Browser deaktiviert. Leider muss man dann jedoch bei vielen Seiten auf gute skriptbasierten Services verzichten. Bei Werbeblockern hat man dagegen die Möglichkeit, spezielle Dienste oder Skripte wie die von Google Analytics zu blocken.<a href="" name="phpmyvisites"></a></p>
<h3>Alternative</h3>
<p>Eine sehr verbreitete Alternative scheint <a href="http://www.piwik.org" target="_blank" class="liexternal">Piwik</a> (Nachfolger von <a href="http://www.phpmyvisites.us" target="_blank" class="liexternal">phpMyVisites</a>) zu sein. Man benötigt lediglich knapp 6 MB Webspace mit PHP und MySQL (siehe bei <a href="/best-of-internet" target="_blank" class="liinternal">Freehoster</a>. Die Installation besteht im Grunde lediglich im Hochladen der Dateien, aufrufen des Ordners und [Weiter]-Klicken in der Installationsanleitung. Vom Funktionsumfang her lehnt es sich an Google Analytics an. Zusätzlich gibt es aber noch eine Click Heatmap, die anzeigt, wo die Besucher am öftesten rumklicken.<br />
Hier kann sich jeder eine <a href="http://piwik.org/demo/index.php?module=CoreHome&#038;action=index&#038;idSite=1&#038;period=day&#038;date=yesterday" target="_blank" class="liexternal">Online-Demo von Piwik</a> anschauen. Und wie man sehen kann, werden keine IP-Adressen angezeigt (Nachtrag: auch in Google Analytics werden die IP-Adressen nicht angezeigt, aber sie werden erfasst und dauerhaft gespeichert). Die anderen Besucherinformationen wie eingesetzter Browser gelten nicht als persönliche Information.<br />
<del datetime="2008-02-06T22:36:28+00:00">Natürlich muss trotzdem in irgendeiner Weise die IP-Adresse erfasst werden, um eine Reloadsperre zu ermöglichen.</del> In der jetzigen phpMyVisites-Version 2.3 wird die IP-Adresse nicht gespeichert, sondern lediglich zur Auswertung des Herkunftslandes und des Providers genutzt. Die Reloadsperre wird über Cookies realisiert, die vom Benutzer natürlich akzeptiert werden müssen (<a href="http://stevie-o.de/wordpress/wp-content/uploads/phpmyvisites_cookie.JPG" title="phpMyVisites Cookie" target="_blank" class="liinternal">Screenshot</a>). Strenggenommen wäre auch die Speicherung der IP-Adresse zum Zwecke einer Reloadsperre verboten &#8211; und einfach alles, bei dem die IP-Adresse über die Zeit der Nutzung hinaus ohne Zustimmung gespeichert wird.</p>
<p>Doch ein weiterer <a href="http://www.Dr-Bahr.com/news_det_20071001132413.html" target="_blank" class="liexternal">Rechtsanwalt</a> bringt uns wieder auf den Boden der Tatsachen zurück. Der Einsatz von IP-Adressen sollte also im Sinne des Benutzers liegen. Und wenn man als Webmaster Alternativen hat, sollten diese auch genutzt werden.</p>
<p>Links zu diesem Thema:</p>
<ul>
<li><a href="http://www.ferner-alsdorf.de/article669.html" target="_blank" class="liexternal">Abmahnfalle Statistik-Tool: http://www.ferner-alsdorf.de/article669.html</a></li>
<li><a href="http://jens.familie-ferner.de/archives/228-Speichern-von-IP-Adressen-in-Logfiles-Unsinn.html" target="_blank" class="liexternal">http://jens.familie-ferner.de/archives/228-Speichern-von-IP-Adressen-in-Logfiles-Unsinn.html</a></li>
<li><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Google_Analytics" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia">http://de.wikipedia.org/wiki/Google_Analytics</a></li>
<li><a href="http://www.heise.de/ct/06/10/168/" target="_blank" class="liexternal">Google und der Datenschutz: http://www.heise.de/ct/06/10/168</a></li>
<li><a href="http://www.stevie-o.de/2008/03/03/wordpress-illegal/" target="_blank" class="liinternal">Mein Beitrag <em>Wordpress &#038; Co. illegal !?</em></a></ul>
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		<title>Anonym surfen und Emails schreiben</title>
		<link>http://www.stevie-o.de/2008/02/03/anonym-surfen-und-emails-schreiben/</link>
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		<pubDate>Sun, 03 Feb 2008 11:13:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stevie</dc:creator>
				<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Onlineservice]]></category>
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		<category><![CDATA[Email]]></category>

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		<description><![CDATA[Anonym Emails schreiben und Wegwerf-Email-Adressen
Es gibt zum einen die Möglichkeit, über sogenannte Remailer Emails zu verschicken. Ein Beispiel dafür ist AnonEmail. Man sollte vor deren Benutzung jedoch immer die Hinweise zum Datenschutz lesen, denn der Dienst EasyMail von MailAnonym gibt zum Beispiel an, die eingegebenen Email-Adressen zu speichern. Viele Emaildienste (vor allem Web.de) ordnen von [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>Anonym Emails schreiben und Wegwerf-Email-Adressen</h3>
<p>Es gibt zum einen die Möglichkeit, über sogenannte Remailer Emails zu verschicken. Ein Beispiel dafür ist <a href="http://anonymouse.org/anonemail_de.html" target="_blank" class="liexternal">AnonEmail</a>. Man sollte vor deren Benutzung jedoch immer die Hinweise zum Datenschutz lesen, denn der Dienst EasyMail von MailAnonym gibt zum Beispiel an, die eingegebenen Email-Adressen zu speichern. Viele Emaildienste (vor allem Web.de) ordnen von Remailern empfangene Emails als Spam ein oder stellen sie erst gar nicht zu.</p>
<p><img src="http://stevie-o.de/wordpress/wp-content/uploads/wegwerfemail.gif" alt="Wegwerf-Email" style="float: left; padding: 4px;"/>Viel einfacher und sicherer ist es deshalb, sogenannte Wegwerf-Email-Adressen zu verwenden. Bei den kostenlosen Diensten wie <a href="http://www.temporarily.de" target="_blank" class="liexternal">Temporarily.de</a> oder <a href="http://www.antispam.de" target="_blank" class="liexternal">AntiSpam.de</a> kann man beliebig viele Emailadressen erhalten, die jedoch nur bis zu einem beliebigen Zeitpunkt gültig sind. Die Emails werden an deine echte, dort angegebene Email-Adresse weitergeleitet. Bei Freemailern wie Web.de oder GMX kannst du in den Einstellungen zusätzliche Absender-Email-Adressen hinzufügen, so dass deine echte Emailadresse beim Versenden verborgen bleibt.</p>
<p>Sehr nützlich sind diese Wegwerf-Email-Adressen für Registrierungen. Man gibt eine Wegwerf-Email-Adresse an, die ein paar Tage gültig ist, und bekommt danach nie wieder Erinnerungsmails oder ähnliches. Auch wenn man öffentlich im Forum eine Emailadresse angeben will (z.B. in Foren, bei eBay, etc.), ist das ganz nützlich, denn ansonsten erhält man nach einiger Zeit recht viel Spam.</p>
<p><strong>Ergänzung</strong> zum Thema Wegwerf-Emails und anonym Emails schreiben: siehe <a href="http://www.stevie-o.de/2008/02/03/anonym-surfen-und-emails-schreiben/#comment-17" class="liinternal">Kommentare</a>.</p>
<h3>Anonym im Internet surfen</h3>
<p><a href="http://wiki.vorratsdatenspeicherung.de/Plakate" target="_blank" class="liimagelink"><img src="http://wiki.vorratsdatenspeicherung.de/images/thumb/TorVerhütung.png/120px-TorVerhütung.png" alt="Digitale Verhütung mit Tor" border="0" style="float: left; padding: 4px;"></a>Wenn man in Foren oder Blogs etwas schreibt, wird immer die IP-Adresse auf dem Server gespeichert. Will man jedoch anonym bleiben, kann man auf Anonymizer zurückgreifen. Das Prinzip dabei ist, dass man nicht direkt mit dem Zielserver in Kontakt tritt, sondern über einen Zwischenserver (sog. Proxy). Je mehr verschiedene Proxys zwischen dir und dem Zielserver liegen, desto schwieriger ist die Rückverfolgung vom Zielserver aus. Ganz einfach geht es mit &#8220;Proxy-Seiten&#8221;: eine ganze Liste von Online-Proxys gibt es bei <a href="http://proxy.org/cgi_proxies.shtml" target="_blank" class="liexternal">Proxy.org</a>, <a href="http://www.stayinvisible.com/web_proxy_list.html" target="_blank" class="liexternal">StayInvisible.com</a>, etc. Auf den ersten Blick gefiel mir die deutsche, schnelle und fast werbefreie Seite <a href="http://www.webproxy.ch" target="_blank" class="liexternal">Webproxy.ch</a>. Weitere Seiten, die auch mit MyMiniCity schnell funktionieren, sind <a href="http://www.proxify.com" target="_blank" class="liexternal">Proxify.com</a> und <a href="http://flvshare.com/proxy" target="_blank" class="liexternal">FLVShare.com</a>. Wer auf der sichereren Seite sein will, kann Software wie <a href="http://anon.inf.tu-dresden.de/" target="_blank" class="liexternal">JAP</a> oder <a href="http://www.torproject.org/index.html.de" target="_blank" class="liexternal">Tor</a> nutzen, wodurch man jedoch nur noch Verbindungsgeschwindigkeiten wie zu ISDN-Zeiten erreicht.<br />
<img src="http://www.danasoft.com/sig/StevieO.jpg" border="0"></p>
<p><span id="more-14"></span></p>
<p><strong>Was man nicht vergessen sollte</strong>: Ganz anonym kann man nie bleiben, denn dein Internet-Provider weiß immer deine IP und speichert diese auch. Er muss diese jedoch erst bei richterlichen Beschlüssen zur Verfügung stellen und zu einem richterlichen Beschluss kommt es erst, wenn es Anhaltspunkte einer Straftat gab.<br />
Auf vielen Anonymizer-Seiten wird auch nicht erwähnt, ob bei der Nutzung deine IP-Adresse und eventuell deine besuchten Seiten in irgendeiner Form gespeichert oder verarbeitet werden.</p>
<p>Ganz nützlich können solche Anonymizer auch für Dienste sein, die auf eine IP-Adresse beschränkt sind (z.B. Rapidshare, MyMiniCity, etc.). Denn nutzt man einen Anonymizer, tritt man gegenüber dem Zielserver mit einer anderen IP-Adresse auf <img src='http://www.stevie-o.de/wp/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' />  Diese Art der Nutzung ist jedoch nur eingeschränkt möglich, denn die Online-Anonymizer wie Proxify.com haben immer eine feste IP-Adresse. Wenn also irgendjemand mit Proxify.com Rapidshare genutzt hat, kann das erst nach der Rapidshare-Reloadsperre wieder jemand tun. Bekannte Webproxys sind bei solchen Diensten oft aber auch gesperrt.</p>
<p>Hilfreich kann sowas auch sein, wenn man als Webmaster auf seiner Seite gerade arbeitet und gleichzeitig aus der Sicht eines nicht eingeloggten Users die Seite betrachten will. Außerdem haben chinesische Internetbenutzer keinen Zugriff auf Seiten wie Wikipedia. Über solche Proxy-Lösungen können Sie diese Sperre umgehen.</p>
<p>Zum Spaß kannst du ja mal IP-Adress.com <a href="http://www.ip-adress.com" target="_blank" class="liexternal">ohne</a> und <a href="http://anonymouse.org/cgi-bin/anon-www_de.cgi/http://www.ip-adress.com" target="_blank" class="liexternal">mit</a> Anonymizer besuchen <img src='http://www.stevie-o.de/wp/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Siehe auch: <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Anonymität_im_Internet" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia">Anonymität im Internet (Wikipedia)</a></p>
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