Homepage & Co.
Aug 17

Ich arbeite zur Zeit an einer neuen Aufmachung für meine Seite mit Münzangebote. Als Vorlage habe ich das Wordpress Theme Ocean Mist 1.2 German verwendet; allerdings habe ich mit viel Aufwand einiges im Quellcode geändert. Getestet habe ich meine Änderungen mit Opera und Firefox. Als dann endlich alles soweit ganz gut aussah, habe ich den Internet Explorer gestartet … und war natürlich enttäuscht:

Webseite dargestellt mit Firefox und Opera

Webseite dargestellt mit Firefox und Opera

Webseite dargestellt mit Internet Explorer 7

Webseite dargestellt mit Internet Explorer 6 und 7

Da das obere Menü und die Buttons neben den Bildern das Aufwändigste war, hatte ich keine Lust mehr, diese an den Internet Explorer (IE) anzupassen. Dafür habe ich eine tolle Idee gefunden, um den IE-Besuchern Firefox nahezulegen:

Internet Explorer Infobar

Internet Explorer Infobar zur Warnung

Diese Informationsleiste wird natürlich nur bei Besuchern mit dem IE angezeigt – auch wenn derjenige nach unten scrollt. Dadurch sieht es wie eine Standard-Informationsmeldung vom Internet Explorer aus und bewegt hoffentlich einige Besucher zum Umstieg :)

Den Quellcode für die IE Infobar gibt es in Hisham’s Blog.
Achtung: Ich musste erst alle Anführungszeichen ” , Gänsefüßchen ‘ , und Bindestriche – ersetzen, damit es funktioniert. Der Code auf der Webseite verwendet nicht die Standardzeichen dafür.

Ich bin gespannt, ob es sichtbare Änderungen an meiner traurigen Besucherstatistik gibt (Screenshot aus phpMyVisites):

Prozentuale Statistik der Browser

Prozentuale Statistik der Browser

Aug 14

Vorweg ein kleiner Test:
Fülle auf VVS.de das Formular für eine Fahrplanauskunft aus – und zwar so schnell wie möglich (als Start z.B. “feuerbach bf” und als Ziel “stuttgart hbf”).

elektronische Fahrplanauskunft online beim VVSAuf diese Online-Fahrplanauskunft bin ich des Öfteren angewiesen. Und gerade ist es mir wieder passiert: Ich fülle es aus und im Unterbewusstsein klicke ich zum Abschicken den Button rechts unten.
Und was passiert? Das ausgefüllte Formular wird gelöscht statt abgeschickt. Dann erst stelle ich wieder einmal fest, dass das rechts unten mit der Aufschrift “Neue Fahrt” der Resetbutton ist. Der Absenden-Button liegt links unten und hat natürlich die Aufschrift “Absenden”.
Da ich ein gewisses Misstrauen gegen Formulare habe (v.a. bei Web2.0-Formularen), drücke ich eher selten einfach die ENTER-Taste, was bei diesem Formular aber funktionieren würde.

Also habe ich gleich mal eine Email an den VVS geschrieben, dass deren Formular ergonomisch betrachtet totaler Schwachsinn ist. Um mich bestätigt zu fühlen, habe ich noch nach entsprechenden Ergonomie Richtlinien gesucht und wurde dabei aber völlig überrascht: Weiterlesen »

Mrz 12

Döner mit WWWWenn bei einem Imbiss auf der Speiseliste “Döner 2,50€; Dönerkebab 2,50€” oder “Döner vegetarisch 2€; Döner ohne Fleisch 2€” steht, darf man zu Recht verwundert sein und denken “das ist Spam!”. Schließlich bezeichnet Döner das gleiche wie Dönerkebab und vegetarisch bedeutet ohne Fleisch.

Wenn ein Suchmaschinenbot Internetseiten durchsucht und feststellt, dass mehrere Seiten genau denselben Inhalt haben bzw. derselbe Inhalt über verschiedene Adressen zu erreichen ist, dann ordnen die Bots diese Seite auch als Spam(versuch) ein. Das Ergebnis ist ein schlechteres Ranking bei Google & Co.

Was viele nicht wissen: http://stevie-o.de und http://www.stevie-o.de sind zwei verschiedene Adressen – schließlich schreibt man die Adressen unterschiedlich! Die Lösung mit einfacher Anleitung gibts hier: Weiterlesen »

Mrz 03

Meinen Beitrag Google Analytics & Co. illegal?! möchte ich um die Tatsache erweitern, dass auch Wordpress (und auch andere Blogsoftware und Bloganbieter) rechtswidrig sind – zumindest wenn man die Kommentarfunktion aktiviert hat. Wenn ein Besucher einen Kommentar hinterlässt, wird dessen IP-Adresse ohne seine Zustimmung gespeichert. Personenbezogene Daten, wozu die IP-Adresse nach Ansicht vieler Anwälte zählt (Begründung), dürfen jedoch nur nach vorheriger expliziter Zustimmung des Besuchers gespeichert werden.

Ein Ausweg wäre meiner Meinung nach also, dass man einen gut sichtbaren Hinweis anzeigt, dass mit dem Absenden eines Kommentars die IP-Adresse über die Nutzungsdauer hinaus gespeichert wird. Eine andere Alternative bietet bei Wordpress das Plugin Delete Comment IP. In der ursprünglichen Version Delete Comment IP wird die IP-Adresse erst “gelöscht”, wenn der Beitrag älter als fünf Tage ist und dann ein neuer Kommentar abgegeben wird (da erst dann die Funktion zum Überschreiben der IP-Adresse aufgerufen wird). Deshalb ist es streng genommen nicht rechtskonform. Beim weiterentwickelten Plugin Delete Comment IP Immediately wurde die fünftägige Frist entfernt. Bei Kommentaren, die der Webmaster als Spam markiert, wird die IP-Adresse bei beiden nicht gelöscht.

Bei beiden Plugins wird übrigens nicht nur die IP-Adresse gelöscht, sondern auch die Emailadresse! In Blogs mit sehr vielen Kommentaren helfen diese Plugins somit, den benötigten Speicherplatz zu minimieren. Allerdings kann man dann auch nicht mehr die Emailbenachrichtigung bei neuen Kommentaren verwenden. Damit diese trotzdem funktioniert, muss man aus dem Quellcode des Delete Comment IP (Immediately) Plugins die Zeile comment_author_email = '', entfernen.

Wordpress-Plugins wie Wassup sind natürlich auch rechtswidrig, wenn sie die IP-Adresse ohne Genehmigung des Besuchers speichern.

Auf WirSpeichernNicht.de gibt es für andere Software wie phpBB, Joomla, Wiki, usw. weitere Anleitungen, um das Speichern von IPs zu verhindern.

Feb 29

Stasi 2.0Egal ob StudiVZ, Steuerhinterziehung oder Vorratsdatenspeicherung: die Kontrolle durch den Staat ist in aller Munde. Doch wenn der Staat uns überwacht, warum sollen wir nicht auch den Staat überwachen?

Genau das ist das Ziel des Projekts ÜBERWACH!. Du bindest einfach ein kleines Skript von ÜBERWACH! in den Header deiner Seite ein und kannst dann erfahren, welche Staatsorgane auf deinen Seiten waren. Die Funktionsweise ist recht einfach: wenn man auf eine Internetseite zugreift, wird dem Server die eigene IP-Adresse mitgeteilt, damit der Server weiß, an wen er die Internetseite schicken soll. Die Internetzugänge der Staatsorgane haben bestimmte IP-Adressen. Das eingebundene Skript prüft die IP-Adresse des Besuchers und sendet im Falle einer Übereinstimmung mit einer Staatsorgan-IP-Adresse die Informationen an ÜBERWACH!. Im ÜBERWACH!-Protokoll kann dann jeder nachvollziehen, was unsere Staatsdiener für Seiten besuchen (sofern die jeweiligen Seiten das Skript eben eingebunden haben).

Dabei findet man ganz interessante Dinge:

Wurde da jemand auf der Fahrt zur Arbeit geblitzt? Möglicherweise:
uberwach1.gif

Auf diese Party würde ich lieber nicht gehen:
uberwach2.gif

Hat da im Finanzministerium jemand Langeweile oder doch ernsthafte Probleme?
uberwach3.gif

Die Frau dieses Manns im Bundestag scheint wohl langweilig zu werden:
uberwach4.gif

Wer entdeckt noch bessere Sachen? :D

Feb 23

Heute will ich die meiner Meinung nach besten und wahrscheinlich konkurrenzlosen, deutschen Freehoster Kilu (Update: Kilu ist nicht mehr werbefrei) und bplaced vorstellen.

Kostenloser Webspace ist heutzutage einfach zu bekommen. Man muss lediglich bei Google danach suchen und bekommt zig Angebote. Doch fast alle Anbieter haben Einschränkungen, z.B. Einblendung von Werbung, kein PHP/MySQL, nur wenig Speicherplatz, kein FTP-Zugang, usw. Anders ist das bei Kilu und bplaced. Beide sind werbefrei (Update: nur noch bplaced ist werbefrei), mit FTP-Zugang, unterstützen PHP/MySQL und bieten mindestens 1 GB Speicherplatz an.

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Feb 18

Zanox.de: Geldverdienen beim eigenen Einkaufen oder Einkaufen anderer

Über dieses Portal kann jeder ganz einfach Werbepartner von vielen namhaften Online-Shops wie Amazon, Conrad Electronic, Neckermann, Expedia, etc. werden. Bestellen dann andere über deine Werbelinks in diesen Shops, bekommst du eine (teilweise recht hohe) Provision. Und natürlich kann man auch über seine eigenen Werbelinks selbst bestellen und somit immer alles günstiger bekommen :P
Wer mehr wissen will, darf sich melden ;)

Feb 16

Das Urheberrecht im Internet ist ein alt bekanntes Thema, wird aber trotzdem oft übersehen. Hier eine ARD Plusminus Sendung über die Abmahnfalle eines Kochbuchs:
Video zum Urheberrecht von Bildern
(Hier der schriftliche, etwas wissenschaftlichere Artikel bei heise.de)

Da sind Gästebücher bei Kwick die reinsten Goldgruben für Anwälte von Grußkarten- und -bilderseiten.

Beim Thema Bildklau ist aber nicht nur der rechtliche Aspekt von Bedeutung, sondern auch der Traffic, wenn man die Bilder nicht selbst wo anders hochlädt und nur verlinkt. Sehr gut erklärt wird diese Thematik auf Trafficklau.de. Dort ist auch eine Anleitung für Webmaster, wie man verhindern kann, dass andere die Bilder auf dem eigenen Webspace auf anderen Seiten anzeigen. Oder noch besser: statt des eigentlichen Bildes wird bei Verlinkung auf externen Seiten ein bestimmtes Bild angezeigt – und da kann man dann ganz schön fies sein ;)

Dann müsste sich der Kochbuchmann gar nicht mehr so aufregen, dass seine liebevoll fotografierten Lebensmittelbildchen geklaut werden. Aber er würde plötzlich auch gar nichts mehr verdienen :(

Lizenzfreie Bilder gibt es zum Beispiel bei Pixelio.de oder PublicDomainPictures.net.

Feb 06

Dies ist keine Rechtsberatung, sondern lediglich das Ergebnis meiner Internetrecherchen!

Eigentlich ist es nichts Neues, denn das “neue” Telemediengesetz ist schon vor fast einem Jahr in Kraft getreten. Da ich natürlich an Informationen interessiert bin, wie Besucher auf meine Seite gekommen sind und was sie dort machen, habe ich mich nach Statistik-Lösungen für meinen Blog umgeschaut. Google führt einen dabei logischerweise direkt zu Google Analytics – es wäre ja fast schon undenkbar, wenn Google zu etwas keine Lösung anbieten würde. Doch die Nutzungsbedingungen haben mich etwas stutzig gemacht: Man soll auf seiner Seite eine Datenschutzhinweis einfügen, in dem der Besucher aufgeklärt wird, dass ein Cookie mit persönlichen Informationen gespeichert wird und diese Informationen an einen Server von Google in den USA übertragen werden:

[...] Google Analytics verwendet sog. Cookies [...]. Die durch den Cookie erzeugten Informationen über Ihre Benutzung diese Website (einschließlich Ihrer IP-Adresse) wird an einen Server von Google in den USA übertragen und dort gespeichert. Google wird diese Informationen benutzen, [...] um weitere mit der Websitenutzung und der Internetnutzung verbundene Dienstleistungen zu erbringen. Auch wird Google diese Informationen gegebenenfalls an Dritte übertragen, sofern dies gesetzlich vorgeschrieben oder soweit Dritte diese Daten im Auftrag von Google verarbeiten. Google wird in keinem Fall Ihre IP-Adresse mit anderen Daten der Google in Verbindung bringen. [...]

Der letzte zitierte Satz ist zum einen schlechtes Deutsch und soll meiner Meinung nach zum Anderen die Thematik um Speicherung persönlicher Daten entschärfen. Die Daten sind dann nun einmal vorhanden und wenn man (theoretisch) auf die Daten zugreifen kann, dann kann man dem (praktisch) nicht widerstehen – und vermutlich wird das auch vorerst niemand mitbekommen, wenn Google die Daten intern verarbeitet. Wer also z.B. einen Google-Account (für Gmail, etc.) hat, selbst auch noch auf seiner Seite Google Adwords einsetzt und auf eine Seite geht, die Google Analytics einsetzt, liefert Google allerhand Daten und Möglichkeiten:

Hannelore Musterfrau aus Bad Oberuntersheim, Holzweg 6, war am 31.12.2007 um 23:59 Uhr auf brustvergroesserung.xx und hat sich 22 Minuten lang die Unterseite Beispielfotos angesehen.
Deshalb soll Frau Musterfrau bei ihrer nächsten Google-Suche zum Thema Körperästhetik verstärkt Links zu Brustchirurgen erhalten

Datensammler sind VerbrecherUnd wer das ganze einfach auf das Thema Downloads oder ähnliches überträgt, kann sich denken, wozu solche Daten auch eingesetzt werden könnten. Und um ein bisschen Aktualität in meinen Beitrag zu bringen: ähnliches ist Dank dem Gesetz zur Vorratsdatenspeicherung sicherlich auch möglich!

Nun aber zurück zum eigentlichen Thema: Was ist daran nun rechtswidrig?

Eine gute Erklärung findet sich auf der interessanten und informativen Seite eines Rechtsanwalts:

Persönliche Daten über einen Benutzer dürfen nur erfasst werden, wenn dieser der Erfassung selbst zustimmt (was z.B. bei der Registrierung auf Internetseiten und Foren der Fall wäre) oder wenn es das Gesetz zulässt.

Sieht man die IP-Adresse also als personenbezogene Information an, wäre der Webmaster verpflichtet, jeden Besucher vor Anzeige der Seite zu fragen, ob man persönliche Informationen speichern und weiternutzen darf. Abgesehen davon, dass das die Besucher nervt, würde es jeder ablehnen. Auch ohne diese Abfrage hat jeder die Möglichkeit, die Nutzung seiner Daten zu verhindern: nämlich indem er Skripte, speziell JavaScript, in seinem Browser deaktiviert. Leider muss man dann jedoch bei vielen Seiten auf gute skriptbasierten Services verzichten. Bei Werbeblockern hat man dagegen die Möglichkeit, spezielle Dienste oder Skripte wie die von Google Analytics zu blocken.

Alternative

Eine sehr verbreitete Alternative scheint Piwik (Nachfolger von phpMyVisites) zu sein. Man benötigt lediglich knapp 6 MB Webspace mit PHP und MySQL (siehe bei Freehoster. Die Installation besteht im Grunde lediglich im Hochladen der Dateien, aufrufen des Ordners und [Weiter]-Klicken in der Installationsanleitung. Vom Funktionsumfang her lehnt es sich an Google Analytics an. Zusätzlich gibt es aber noch eine Click Heatmap, die anzeigt, wo die Besucher am öftesten rumklicken.
Hier kann sich jeder eine Online-Demo von Piwik anschauen. Und wie man sehen kann, werden keine IP-Adressen angezeigt (Nachtrag: auch in Google Analytics werden die IP-Adressen nicht angezeigt, aber sie werden erfasst und dauerhaft gespeichert). Die anderen Besucherinformationen wie eingesetzter Browser gelten nicht als persönliche Information.
Natürlich muss trotzdem in irgendeiner Weise die IP-Adresse erfasst werden, um eine Reloadsperre zu ermöglichen. In der jetzigen phpMyVisites-Version 2.3 wird die IP-Adresse nicht gespeichert, sondern lediglich zur Auswertung des Herkunftslandes und des Providers genutzt. Die Reloadsperre wird über Cookies realisiert, die vom Benutzer natürlich akzeptiert werden müssen (Screenshot). Strenggenommen wäre auch die Speicherung der IP-Adresse zum Zwecke einer Reloadsperre verboten – und einfach alles, bei dem die IP-Adresse über die Zeit der Nutzung hinaus ohne Zustimmung gespeichert wird.

Doch ein weiterer Rechtsanwalt bringt uns wieder auf den Boden der Tatsachen zurück. Der Einsatz von IP-Adressen sollte also im Sinne des Benutzers liegen. Und wenn man als Webmaster Alternativen hat, sollten diese auch genutzt werden.

Links zu diesem Thema:

Feb 02

Da mein bisheriger Freehoster zur Zeit ein paar Probleme hat, bin ich mal zu einem neuen Freehoster (ebenfalls 1GB Webspace mit PHP und MySQL) gewechselt :)

Ich würde mich freuen, wenn ihr mir Feedback bei Fehlern auf der Seite gebt oder wie lang die Seite bei euch zum Laden braucht.

Das “Best of Internet” wird natürlich auch wieder kommen.