Vom 17. bis 25. Mai war in der Neuen Messe Stuttgart der IdeenPark, eine Ausstellung zum Erleben und Verstehen von Technik. Die Ausstellung hat verschiedene Bereiche mit Ausstellungen und vielen Versuchen für Kinder ab vier Jahre bis zum jugendlichen Alter. Aber auch technik-begeisterte Generationen darüber hinaus können viel Spaß bei den Versuchen ab vier Jahren haben
– allerdings frühestens 2011 in Nordrhein-Westfalen wieder.
Eines der Highlights war der automatisierte Torwart Goalias (die Konkurrenz zum Robokeeper). Schau dir am besten mein Video an:
(Der Goalias wird ganz am Ende gezeigt.)
Spiesser.de hat ebenfalls eine kleine Zusammenfassung gedreht:
Für die Auto-Freaks gab es natürlich auch einiges zu sehen, z.B. der Mercedes DTM-Wagen, den Ralf Schuhmacher fährt, eine teilweise aufgeschnittene C-Klasse, einen Truck und wie der Entwurf eines neuen Wagens abläuft:
![]()
Fotos: Stevie-O (Lizenz)
06.06.2008 um 14:49 Uhr
“Goalias” ist ja schon mal ganz o.k., aber noch ein bisschen steif!
Besser ist da schon der “RoboKeeper” auf der Hannover Messe Industrie 2008:
http://www.pressebox.de/pressemeldungen/wittenstein-ag/boxid-167802.html
Grüße
06.06.2008 um 15:34 Uhr
Hehe, den Robokeeper (siehe auch http://www.Robokeeper.com) kannte ich auch schon von Youtube-Videos.
Es spricht allerdings mehr für den Goalias:
Goalias wurde über einen Linearantrieb realisiert im Gegensatz zum Robokeeper mit einem Rotationsantrieb. Der Unterschied ist, dass der Torwart mit dem Rotationsantrieb sich nur um seinen Standpunkt drehen kann. Der Robokeeper muss also so lang sein, dass er im leicht gedrehten Zustand bis in eines der oberen Ecken reicht. Dadurch ist es kaum möglich, den Robokeeper in einem echten Bundesligator einzusetzen bzw. man müsste den Robokeeper dann eben sehr lang bauen, wodurch er im Stehen weit über die Latte reicht.
Der Goalias fährt mit seinem Linearantrieb dagegen im Stehen auf einer Achse hin und her. Er muss also nur so lang sein, dass er bis zur Latte reichtund das Tor kann man quasi so breit machen, wie man will.
Den Goalias könnte man nun auch noch weiterentwickeln, dass er aus zwei Linearantrieben besteht. Der eine fährt hin und her (nach links und rechts) und der andere ist auf dem Gefährt angebracht, so dass er hoch und runter fährt. Dadurch würde z.B. eine 1m² große Scheibe als Torwart ausreichen. Geplant ist das aber bisher noch nicht
Den Goalias gibt es in kleiner Version als Tip-Kick-Torwart schon seit der WM 2006. Die große Version mit dem Bundesligator wurde auf dem IdeenPark erstmals in großem Maße vorgestellt.